Ein 7-Sitzer-Ecksofa ist die eleganteste Lösung für moderne Wohnräume: Es trifft genau den Punkt zwischen Komfort, Optik und cleverer Raumnutzung. Es schmiegt sich sauber in die Ecke, bietet Platz für Familie und Gäste – und schluckt dabei nicht das gesamte Wohnzimmer. Kurz gesagt: das gesellige Herzstück Ihres Zuhauses, bereit für Filmabende ebenso wie für lange Gespräche.
Warum das 7-Sitzer-Ecksofa zum Familienliebling wird

Die klassische Sitzgarnitur aus Sofa, Sessel und Hocker macht nach und nach etwas deutlich Durchdachterem Platz. Das 7-Sitzer-Ecksofa ist zum Mittelpunkt zeitgemäßer Wohnzimmer geworden – und das aus gutem Grund. Es ist mehr als ein Möbelstück: Es ist eine praktische Anschaffung, die sich den wechselnden Bedürfnissen einer Familie anpasst.
Dieser Trend passt gut zur Wohnrealität hierzulande. Laut Statistischem Bundesamt lebt mehr als die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland zur Miete, in über 21 Millionen Mietwohnungen – Grundrisse, in denen jeder Quadratmeter zählt und Möbel entsprechend mitdenken müssen. Wie groß dieser Markt ist, zeigt eine weitere Zahl des Statistischen Bundesamtes: Die deutsche Möbelindustrie setzte 2024 rund 16,3 Milliarden Euro um. Multifunktionale Modelle wie das Ecksofa gehören dabei zu den Formaten, die besonders gefragt sind, weil sie viel Sitzfläche auf wenig Grundfläche bringen.
Die gängigen Konfigurationen im Überblick
Der größte Vorteil eines Ecksofas ist sein modularer Aufbau. Anders als ein durchgehendes Standardsofa gibt es diese Modelle in verschiedenen Formen, die sich an Ihren Grundriss und Ihre Gewohnheiten anpassen lassen. Wer die Varianten kennt, trifft die Auswahl deutlich sicherer.
- Ecksofa in L-Form: Der Klassiker. Ein langes Hauptelement und ein kürzerer Schenkel bilden die typische L-Form. Ideal, um eine Ecke auszunutzen, in einem offenen Wohnbereich eine klare Zone zu schaffen oder den Raum dezent zu gliedern.
- Ecksofa mit Récamiere (Longchair): Die beliebteste Abwandlung der L-Form. Ein Hauptsofa mit einem verlängerten Sitzelement an einem Ende: mit Rückenlehne, aber ohne Armlehne. Der perfekte Platz zum Beinehochlegen und Ausstrecken – entspannter Luxus für jeden Raum.
- Ecksofa in U-Form: Für große Familien und alle, die gern Gäste haben, ist die U-Form die geselligste Lösung. Zwei Eckelemente mit einem Mittelteil bilden eine gemütliche Sitzinsel, in der sich alle ansehen und niemand außen vor bleibt.
Die eigentliche Stärke eines 7-Sitzer-Ecksofas liegt im Verhältnis von Sitzplätzen zu Stellfläche. Sie bekommen die Kapazität von zwei Sofas und brauchen kaum mehr Boden als für eines – eine der effizientesten Lösungen, die es für Wohnzimmer gibt.
Den Raum planen und wie ein Profi ausmessen

Bevor Sie sich in ein bestimmtes 7-Sitzer-Ecksofa verlieben, sollten Sie sicher sein, dass es auch wirklich in Ihre Wohnung passt. Betrachten Sie diese Planungsphase als Tetris in echt: Sie suchen den perfekten Baustein – Ihr neues Sofa – und fügen ihn nahtlos ins Wohnzimmer ein.
Ein wenig Vorarbeit erspart Ihnen später viel Ärger: ein Sofa, das den Raum erdrückt, oder – schlimmer noch – eines, das nicht durch die Wohnungstür passt. Es geht also nicht nur um den Stellplatz, sondern um den gesamten Weg vom Lieferfahrzeug bis in den Raum.
Ihre Checkliste fürs Ausmessen
Legen Sie sich zuerst Maßband, Notizblock und – wenn möglich – eine helfende Hand zurecht. Jetzt geht es um die Zahlen, auf denen Ihre Kaufentscheidung fußt. Schätzen gilt nicht: Exakte Maße sind hier Ihr bester Verbündeter.
- Den Raum messen: Notieren Sie Länge und Breite des Wohnzimmers. So kennen Sie die maximale Fläche, mit der Sie arbeiten können.
- Vorhandene Möbel messen: Halten Sie die Maße von Couchtisch, Beistelltischen und allen weiteren großen Stücken fest, die sich den Raum teilen.
- Zugänge messen: Der Schritt, den fast alle vergessen! Messen Sie Höhe und Breite aller Türen, Flure und Treppenhäuser, durch die das Sofa muss. Denken Sie auch an enge Kurven und tief hängende Lampen.
Die Stellfläche sichtbar machen
Sobald Sie die Maße eines infrage kommenden 7-Sitzer-Ecksofas kennen, holen Sie es gedanklich in den Raum. Dieser einfache Trick verändert das Gefühl für Proportionen und Laufwege komplett.
Nehmen Sie Gesamtlänge und -breite des Modells und kleben Sie den Umriss mit Malerkrepp (das den Boden nicht beschädigt) exakt dort auf, wo das Sofa stehen soll. So entsteht ein greifbarer Grundriss Ihres künftigen Möbelstücks.
Die Klebeband-Methode bestätigt nicht nur die Maße. Sie können um das „Sofa“ herumgehen, die Laufwege prüfen und sehen, wie viel Platz für andere Möbel übrig bleibt. Nichts vermittelt die Wirkung eines großen Möbelstücks so gut, bevor Sie sich festlegen.
Mit dem aufgeklebten Umriss lassen sich die entscheidenden Fragen endlich beantworten: Lässt sich die Balkontür noch öffnen? Kommen Sie bequem zwischen Sofa und TV-Möbel hindurch? Blockiert die Récamiere einen wichtigen Weg?
Die Regeln für Laufwege und Abstände
Für ein stimmiges, gut nutzbares Wohnzimmer halten sich Einrichtungsprofis an einige Richtwerte. Das sind keine starren Gesetze, aber ein hervorragender Ausgangspunkt, wenn Sie den Raum um ein großes Ecksofa herum planen. Mit diesen Abständen wirkt der Raum ausgewogen statt beengt.
-
Laufweg: Auf den Hauptwegen sollten 75–90 cm frei bleiben. So kommen alle bequem durch, ohne sich an Möbeln vorbeizuschieben.
-
Abstand zum Couchtisch: Zwischen Sofakante und Couchtisch sind 40–45 cm ideal. Nah genug, um das Glas zu erreichen, weit genug für ausreichend Beinfreiheit.
-
Luft zur Wand: Stellen Sie das Sofa nach Möglichkeit nicht bündig an die Wand. Schon 8–12 cm Abstand lassen den Raum großzügiger und durchdachter wirken.
Mit diesen Schritten wechseln Sie vom Hoffen, dass das Sofa passt, zum Wissen. Diese Vorbereitung sorgt dafür, dass Ihr neues 7-Sitzer-Ecksofa zur Quelle von Komfort wird – und nicht zum logistischen Albtraum.
Den richtigen Bezugsstoff für den Alltag wählen
Beim Stoff Ihres 7-Sitzer-Ecksofas treffen Optik und Alltag aufeinander. Es ist die Oberfläche, die verschütteten Saft, schmutzige Pfoten und unzählige Stunden Fernsehabend aushalten muss. Die Materialwahl ist deshalb weniger eine Frage des Trends als eine Frage der Belastbarkeit.
Stellen Sie sich den Stoff als Hauptdarsteller in der Geschichte Ihres Wohnzimmers vor. Soll er der robuste, unkomplizierte Held sein, der alles wegsteckt? Oder die leichte, luftige Figur, die für ruhige, helle Stimmung sorgt? Der passende Bezug sieht nicht nur gut aus, sondern hält auch dem täglichen Trubel stand.
Die Robusten: Leder und Polyester
Für die meisten Familien steht Strapazierfähigkeit an erster Stelle. Genau hier spielen Materialien wie Leder und moderne Polyestergewebe ihre Stärken aus.
Echt- und Kunstleder: Oft als unangefochtener Champion der Widerstandsfähigkeit gehandelt. Leder ist unempfindlich gegen Verschüttetes und bekommt mit den Jahren eine schöne Patina. Für Haushalte mit kleinen Kindern und Tieren eine sehr gute Wahl, weil sich die meisten Missgeschicke einfach abwischen lassen, bevor überhaupt ein Fleck entsteht.
Polyester und Polyestermischungen: Unterschätzen Sie diese Faser nicht. Modernes Polyester ist erstaunlich weich, ausgesprochen lichtecht und formstabil. Häufig wird es mit Baumwolle gemischt, um die Haptik zu verbessern, ohne die Robustheit einzubüßen.
Wie wichtig Strapazierfähigkeit ist, zeigt ein Blick auf die Haushalte selbst: Nach Zahlen des Industrieverbands Heimtierbedarf (IVH) und des Zentralverbands Zoologischer Fachbetriebe (ZZF) lebten 2023 rund 34,3 Millionen Heimtiere in deutschen Haushalten, darunter 15,7 Millionen Katzen und 10,5 Millionen Hunde – etwa 45 % aller Haushalte halten mindestens ein Tier. Wo Krallen, Pfoten und Kinderhände im Spiel sind, entscheidet der Stoff darüber, wie lange ein Sofa gut aussieht.
Natur- und Mischfasern
Wenn Ihr Zuhause eher entspannt, hell oder natürlich eingerichtet ist, sind Naturfasern eine schöne Wahl – sie brauchen allerdings meist etwas mehr Pflege.
- Leinen und Leinenmischungen: Reines Leinen bringt diesen klassischen, atmungsaktiven und mühelos eleganten Look mit, der besonders an warmen Sommertagen angenehm ist. Der Haken: Es knittert und fleckt recht schnell. Deshalb sind Leinen-Polyester-Mischungen oft die praktischere Wahl – gleiche Optik, deutlich mehr Widerstandskraft.
- Baumwolle und Baumwollmischungen: Weich, atmungsaktiv und in unzähligen Farben und Bindungen erhältlich. Ein dichtes Gewebe wie Canvas oder Köper ist dabei immer strapazierfähiger als ein lockeres.
Das Geheimnis, wie Naturfasern auch im turbulenten Haushalt funktionieren, heißt Schutz. Ein hochwertiger, eng anliegender Sofabezug verbindet beides: die schöne Anmutung von Leinen oder Baumwolle mit einer waschmaschinenfesten Schicht darüber.
Scheuertouren verstehen: der Martindale-Wert
Beim Vergleich von Stoffen stolpern Sie früher oder später über den Fachbegriff Martindale-Wert (auch Scheuertouren). Das klingt komplizierter, als es ist: Dahinter steckt ein genormtes Prüfverfahren nach EN ISO 12947, das die Abriebfestigkeit eines Gewebes misst.
Man kann es sich so vorstellen: Eine Maschine reibt mit einem Wollstoff über die Probe, bis sichtbarer Verschleiß entsteht. Die Anzahl der Umdrehungen bis zum Bruch von zwei Fäden ergibt den Wert.
- Leichte Wohnraumnutzung (10.000 bis 15.000 Scheuertouren): Passend für Dekoratives wie gelegentlich genutzte Stühle oder Kissen.
- Normale Wohnraumnutzung (15.000 bis 25.000 Scheuertouren): Geeignet für ein Hauptsofa in einem Haushalt ohne Kinder oder Tiere.
- Starke Wohnraumnutzung (25.000 bis 30.000 Scheuertouren): Der ideale Bereich für das Familiensofa – also für Ihr 7-Sitzer-Ecksofa.
- Objektbereich (ab 30.000 Scheuertouren): Besonders robuste Stoffe für öffentliche Räume – und eine gute Wahl, wenn Sie maximale Sorglosigkeit möchten.
Für einen lebhaften Familienhaushalt ist ein Wert von mindestens 25.000 Scheuertouren eine kluge Zielgröße. So übersteht Ihr Sofa den Alltag, ohne vorzeitig abgenutzt zu wirken. Wenn Ihnen Strapazierfähigkeit und einfache Reinigung besonders wichtig sind, lohnt ein Blick auf unsere waschmaschinenfesten Sofabezüge – eine sehr wirksame Schutzschicht. Passende Modelle für die L-Form finden Sie in der Kategorie Ecksofa Bezüge.
So messen Sie für den perfekten Stretch-Bezug
Ein guter Stretch-Sofabezug verändert alles. Er schützt Ihr neues 7-Sitzer-Ecksofa vor dem Alltag oder verpasst einem älteren, liebgewonnenen Sofa einen komplett neuen Look. Zugegeben: Die besondere Form eines Ecksofas lässt das Ausmessen zunächst einschüchternd wirken.
Die gute Nachricht: Es ist erstaunlich einfach, wenn Sie den Kniff kennen. Hören Sie auf, Ihr Ecksofa als ein einziges riesiges Möbelstück zu sehen. Betrachten Sie es stattdessen als Sammlung einzelner Elemente, die zufällig zusammengesetzt sind.
Der Schlüssel zur perfekten Passform: Messen Sie jedes dieser Elemente separat, so als wäre es ein eigenständiges Sofa. Dieser einfache Perspektivwechsel nimmt das Raten heraus und sorgt für ein Ergebnis, das fast maßgefertigt wirkt. Die konkreten Maßbereiche pro Größe finden Sie jederzeit in unserer Größentabelle.
Das brauchen Sie dafür
Legen Sie sich vorher ein paar Kleinigkeiten bereit, damit alles zügig und genau läuft. Etwas Besonderes brauchen Sie nicht – nur das Nötigste für korrekte Zahlen.
- Ein flexibles Maßband: Ein weiches Schneidermaßband folgt den Rundungen am besten, ein normales Rollmaßband tut es aber auch.
- Block und Stift: Notieren Sie jedes Maß sofort. Verlassen Sie sich nicht auf Ihr Gedächtnis!
- Eine zweite Person (optional, aber sehr zu empfehlen): Zu zweit lässt sich das Maßband deutlich leichter gerade und straff halten – vor allem über die langen Elemente.
Element für Element messen
Gehen wir die typischen Teile eines 7-Sitzer-Ecksofas durch. Messen Sie die Gesamtlänge immer an der Rückseite des jeweiligen Elements, der Form folgend, von der Außenkante der einen Armlehne bis zur Außenkante der anderen.
-
Das Hauptelement: Beginnen Sie mit dem größten Teil. Führen Sie das Maßband von der Außenkante der linken Armlehne über die gesamte Rückseite bis zur Außenkante der rechten Armlehne – und folgen Sie dabei jeder Rundung.
-
Die Récamiere: Messen Sie von der hinteren Ecke, an der sie ans Hauptelement anschließt, entlang der Rückenlehne bis zur Außenkante der Armlehne (falls vorhanden). Bei einer armlehnenlosen Récamiere messen Sie bis zum Ende der Rückenlehne.
-
Das Eckelement: Dieser Teil ist entscheidend. Messen Sie von der hinteren Ecknaht auf der einen Seite um die Rundung der Rückenlehne herum bis zur hinteren Ecknaht auf der anderen Seite. So erfassen Sie die Länge, die der Bezug tatsächlich überspannen muss.
Ziehen Sie das Maßband nicht einfach schnurgerade von A nach B. Damit ein Stretch-Bezug richtig sitzt, müssen Sie Höhe und Tiefe des Sofas mitnehmen, indem Sie den Konturen folgen. Nur so hat der Stoff genug Spielraum, um das gesamte Element zu umschließen, ohne bis an seine Grenze gedehnt zu werden.
Besondere Formen berücksichtigen
Nicht jedes Sofa ist gleich gebaut. Hat Ihr Modell besonders hohe Armlehnen, extra tiefe Sitzflächen oder sehr dicke Kissen, rechnen Sie am besten ein paar Zentimeter auf Ihre Endmaße auf.
Diese kleine Zugabe sorgt dafür, dass sich der Bezug sauber einstecken lässt und nicht sofort wieder herausrutscht, sobald sich jemand setzt. Noch mehr Tipps für einen maßgeschneiderten Sitz finden Sie in unserem Ratgeber zu passgenauen Sofabezügen.
Diese Übersicht fasst zusammen, worauf es bei der Wahl von Stoff und Bezug ankommt – von der Strapazierfähigkeit bis zum Stil.
Wenn Sie korrekt messen und diese Punkte im Blick behalten, sitzt Ihr Bezug nicht nur wie angegossen, sondern passt auch zum Alltag Ihrer Familie.
Das Ecksofa stilvoll in Szene setzen

Ihr 7-Sitzer-Ecksofa ist nicht nur eine Sitzgelegenheit, sondern der Anker Ihres Wohnzimmers. Die richtige Deko ist die Nebenrolle, die aus einem Möbelstück das Herz eines durchdachten Raums macht. Styling ist die letzte Schicht, die alles zusammenführt – und die Persönlichkeit hineinbringt.
Das Ziel ist ein Look, der zugleich bewusst gewählt und mühelos einladend wirkt. Damit ist es nicht getan, das Sofa hinzustellen und gut. Es geht um ein stimmiges Zusammenspiel aus Farben, Texturen und Accessoires, das Ihren Stil zeigt und den ganzen Raum aufwertet.
Farbe und Textur stimmig kombinieren
Der erste Schritt ist die Farbpalette. Träumen Sie von einem ruhigen, neutralen Rückzugsort oder von einem Raum voller Energie? Stimmig heißt dabei nicht, dass alles exakt zusammenpassen muss – im Gegenteil: Die interessantesten Räume schichten verschiedene Töne und Nuancen weniger Grundfarben übereinander.
Textur ist Ihre Geheimwaffe für Tiefe und Wärme. Ein glattes Leder- oder schlichtes Stoffsofa lässt sich mit den richtigen Accessoires komplett verwandeln. Die Mischung aus grob gestrickter Decke, Samtkissen und Leinen-Nackenrolle schafft ein reiches, haptisches Erlebnis, das zum Hinsetzen einlädt.
Denken Sie beim Styling wie beim Anziehen für einen besonderen Anlass: Das Sofa ist das klassische Outfit, Kissen, Decken und Teppich sind die Accessoires, die daraus einen fertigen, unverwechselbaren Look machen.
Zwei Einrichtungsstile, die sich besonders gut mit einem großen Ecksofa vertragen:
-
Maritim-skandinavisch: Setzen Sie auf Leichtigkeit mit Weiß, sandigem Beige und sanftem Blau. Ein helles Sofa harmoniert wunderbar mit Kissen aus Naturleinen, strukturierter Baumwolle und dezenten Streifen. Ein Juteteppich und ein Couchtisch aus hell gekalktem Holz runden den luftigen Look ab.
-
Modern Urban: Für eine zeitgemäße, elegante Stimmung bleiben Sie bei Grau, Schwarz und Weiß – und setzen einen kräftigen Akzent, etwa Senfgelb oder Dunkelgrün. Klare Linien, wenig Schnickschnack. Dazu Kissen mit geometrischen Mustern, ein schlanker Couchtisch aus Metall und Glas sowie ein flauschiger Kurzflorteppich, der die Zone abgrenzt.
Kissen und Decken richtig arrangieren
Kissen sind die günstigste Art, Persönlichkeit und Gemütlichkeit auf Ihr Sofa zu bringen. Der Schlüssel zum professionellen Look ist Vielfalt: Mischen Sie ruhig Größen, Formen und Muster zu einem lebendigen Arrangement. Passende Kissenbezüge lassen sich saisonal tauschen, ohne dass Sie neue Kissen brauchen.
Beginnen Sie mit den großen quadratischen Kissen hinten und schichten Sie kleinere davor. Eine bewährte Formel fürs Ecksofa: drei Kissen pro Ecke – ein großes unifarbenes, ein mittleres gemustertes und ein kleineres mit Struktur. Das ergibt Balance, ohne steif oder streng symmetrisch zu wirken.
Eine Kuscheldecke ist funktional und dekorativ zugleich. Locker über die Ecke oder die Récamiere gelegt, bricht sie die große Sofafläche auf und bringt eine einladende Weichheit hinein. Wählen Sie eine Decke, die farblich zu Ihren Kissen passt und eine weitere Textur ergänzt. Wenn Sie noch mehr Ideen suchen, stöbern Sie in diesen 11 kreativen Styling-Ideen mit Bezügen und Decken.
Teppiche und Tische als Anker
Der passende Teppich ist entscheidend, um Ihr 7-Sitzer-Ecksofa zu erden und den Wohnbereich zu definieren – gerade in offenen Grundrissen. Ein häufiger Fehler ist ein zu kleiner Teppich. Für ein stimmiges Bild sollte er so groß sein, dass zumindest die vorderen Füße des gesamten Sofas bequem darauf stehen. Das verbindet die Möbel optisch und lässt die Zone geschlossen wirken.
Couchtisch und Beistelltische vervollständigen das Ganze.
- Couchtisch: Er sollte höchstens rund 10 cm höher oder niedriger sein als die Sitzhöhe Ihres Sofas, damit alles bequem erreichbar bleibt. Für gute Proportionen gilt: mindestens halb so lang wie das Hauptelement.
- Beistelltische: Sie stehen idealerweise auf Höhe der Armlehnen oder knapp darunter – der praktische Platz für Lampe oder Getränk.
Wenn Sie diese Elemente bewusst kombinieren, wird aus Ihrem 7-Sitzer-Ecksofa mehr als eine Sitzlösung: ein echter Blickfang.
Häufige Fragen zum 7-Sitzer-Ecksofa
Auch nach aller Planung bleiben vor einer so großen Anschaffung oft noch Fragen offen. Sehen Sie das hier als letzte Checkliste: Wir haben die häufigsten Fragen gesammelt und klar beantwortet, damit Sie Ihre Entscheidung mit gutem Gefühl treffen.
Wie reinige und pflege ich mein Ecksofa mit Stoffbezug?
Dass Ihr Stoffsofa jahrelang frisch aussieht, hängt vor allem an einer einfachen Routine. Das Wirksamste: einmal pro Woche kurz mit der Polsterdüse absaugen. Das holt Staub, Tierhaare und Krümel heraus, bevor sie sich ins Gewebe arbeiten.
Und wenn doch etwas danebengeht – was passiert –, gilt: schnell handeln. Die goldene Regel lautet tupfen, niemals reiben, mit einem sauberen, trockenen Tuch. Tupfen nimmt die Flüssigkeit auf, Reiben drückt den Fleck tiefer in die Fasern und schädigt den Stoff.
Bevor Sie zu einem Reinigungsmittel greifen, suchen Sie das Pflegeetikett des Herstellers – meist unter einem Kissen versteckt. Dort steht ein Reinigungscode, der Ihnen genau sagt, was erlaubt ist.
- Code „W“ bedeutet: wasserbasierte Reiniger sind in Ordnung. Ein paar Tropfen mildes Spülmittel in Wasser reichen oft aus – testen Sie es aber immer zuerst an einer verdeckten Stelle.
- Code „S“ bedeutet: nur lösemittelbasierte, wasserfreie Reiniger verwenden.
- Code „W/S“ erlaubt beides.
- Code „X“ heißt: ausschließlich professionelle Reinigung. Hier bitte selbst gar keine Flüssigkeit einsetzen.
Für maximale Gelassenheit im turbulenten Haushalt bleibt ein waschmaschinenfester Sofabezug die entspannteste Lösung: Er nimmt dem Thema Flecken ein für alle Mal den Schrecken.
Passt ein 7-Sitzer-Ecksofa auch in ein kleineres Zimmer?
Es klingt zunächst widersprüchlich, aber ein großes Ecksofa kann für einen kleinen Raum die klügere Wahl sein als mehrere Einzelmöbel. Ein einzelnes, gut platziertes Element wirkt ruhiger und aufgeräumter als das Nebeneinander von Zweisitzer, Sessel und Hocker.
Das Geheimnis liegt in der Platzierung und im richtigen Modell.
Schieben Sie das Sofa eng in die Ecke an zwei Wände. Dieser einfache Schritt maximiert die freie Fläche, öffnet die Raummitte und verbessert den Fluss spürbar. Achten Sie außerdem auf Modelle mit niedriger Rückenlehne, schmalen Armlehnen und sichtbaren Füßen – solche Details lassen das Sofa leichter wirken und verhindern, dass es wuchtig erscheint.
Noch ein wirkungsvoller Kniff: Wählen Sie eine helle Farbe für Sofa oder Bezug. Sanfte Grautöne, Beige oder Pastellfarben reflektieren mehr Licht und lassen den ganzen Raum größer und luftiger wirken, als er ist.
Was ist der Unterschied zwischen Récamiere links und Récamiere rechts?
Hier verheddern sich viele – dabei ist die Regel ganz einfach. Die Ausrichtung wird immer so bestimmt, als würden Sie vor dem Sofa stehen und es ansehen – nicht, als säßen Sie darauf.
- Eine Récamiere links (im Englischen „Left-Hand Facing“, LHF) bedeutet: Wenn Sie vor dem Sofa stehen, liegt das lange Element auf Ihrer linken Seite.
- Eine Récamiere rechts („Right-Hand Facing“, RHF) bedeutet entsprechend: Das lange Element liegt von vorn betrachtet auf Ihrer rechten Seite.
Stellen Sie sich vor dem Kauf ins Wohnzimmer und spielen Sie die Aufstellung durch. Überlegen Sie, an welcher Wand das Hauptelement stehen soll und in welche Richtung sich die Récamiere ausstrecken darf. Diese eine Entscheidung bestimmt den gesamten Raumfluss – und verhindert, dass später eine Tür oder ein Hauptweg blockiert ist.
Möchten Sie Ihr Sofa schützen oder ihm einen völlig neuen Look verpassen? Entdecken Sie die stilvollen, strapazierfähigen und waschmaschinenfesten Bezüge von Casamé Home – inklusive kostenlosem Versand ab 39,90 €.
Finden Sie jetzt den passenden Bezug für Ihr 7-Sitzer-Ecksofa!

